122² lan er nach der Geſellſchaft eines katholiſchen Prie⸗ ſters aus. Der Vorſchlag dazu gelangte durch ſei⸗ nen Oheim, Kardinal Feſch, an die paͤbſtliche Regie⸗ rung und erhielt ſchaell die Genehmtgung des brit⸗ 5 Es moͤchte ſcheinen, Se. Hei⸗ ligkeit habe dieſe Miſſion gewiſſermaßen jenen aͤhn⸗ lich geglaubt, die in fremde und unglaͤubige Lander geſchickt werden; denn ſtatt Eines Geiſtlichen wur⸗ den zwei nach St. Helena geſchickt. 5 Der aͤlteſte Prieſter, Pater Bonavita, war ein aͤltlicher Mann, den ſeiner Lebensperiode eigenen Schwaͤchen unterworfen und durch einen Aufenthalt
von 2 Jahren in Merxlko entkraͤſtet. Seine Spra⸗ che war durch einen Schlag einigermaßen gelaͤhmt. Der Grund, warum er zu em Amte, dem er ſich ⸗ jetzt unterzog gewaͤhlt wurde, war der Umſtand, daß der Pater Beichtiger der Mutter Napoleons gewe⸗
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Namen Wignali. Beide waren fromme, gute Maͤn⸗ ner, und ohne Zweiſel geeignet, Napoleon den Troſt zu gewaͤhren, welchen ihre Kirche denjenigen dar⸗ reicht, welche ihre Lehrſaͤtze anerkennen; weniger aber, Irrende zuruͤckzurufen, oder diejenigen zu beſtaͤrken, welche an den Lehren der Kirche zweifeln moͤchten. Allein Beweisgruͤnde oder Glaubensſtreite wa⸗ ren anuoͤthig. Nayoleon batte ſeluen Entſchluß, in
dem Glanben ſeiner Vaͤter zu ſterben, erklaͤrt. Er
ſen war. Sein Gefaͤhrte war ein junger Abbe, mit
ſey weder ein Unglaͤubiger, ſagte er, noch ein Philo⸗


