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65. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 31. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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parte ſetzen zu laſſen. Haͤtte man dieſen ſinnrei⸗ chen Ausweg nicht getroffen, ſo haͤtte der Regie⸗ rung in Betreff der Geſundheit Napoleons kein Be⸗ richt abgeſtattet werden koͤnnen.

Der Arzt Napoleons hatte bis jetzt ein leichtes Amt gehabt. Seine Geſundheit war von Natur gut, und gleich vielen Perſonen, die ſich dieſes unſchaͤtz⸗ baren Vortheils erfreuen, zweifelte der vormalige Kaiſer an der Heilkraft der Arzneien, die er zu ge⸗ brauchen nie noͤthig hatte. Enthaltſamkeit war ſein Hauptmittel gegen Magenleiden, wenn dieſe ihn zu befallen anfiengen, und haͤufig nahm er ſeine Zu⸗

flucht zum Bade, wenn die Schmerzen ſtechender wurden. Er hielt es auch fuͤr dienlich, ſeine Le⸗ bensart zu aͤndern, wenn er ſich unwohl befand. Wenn dieſe ſitzend geweſen war, ſo ritt er anhal⸗ tend und machte ſich ſtarke Bewegung; wenn er im Gegentheil ſich mehr Bewegung als gewoͤhnlich ge⸗ macht hatte, ſo war er gewoͤhnt, einer verlaͤngerten Ruhe zu genießen. Allein neue er Zeit wuͤnſchte er weder zu reiten, noch ſich uͤberhaupt Bewegung zu machen.

Um die Zeit des 25. Sept. 1818 ſchien Napo⸗ leons Geſundheit ernſthaft angegriffen; er klagte ſich ſehr uͤber Ekel, ſeine Glieder ſchwollen an und es zeigten ſich noch andere unguͤnſtige Symptome, die ſeinen Arzt bewogen, ihm zu ſagen, daß er ein

Temperament habe, das große Thaͤtigkeit erfordere,