115 Allein obſchon er ihre Aufmerkſamkeiten dankbar em⸗ pfand, ſo nahm doch ſein koͤrperliches und vielleicht geiſtiges Leiden einen Karakter an, der keinen Troſt zuließ.
Dieſer ungluͤckliche Zuſtand wurde durch den un⸗ wandelbaren Entſchluß Buonaparte's, ſich den ver⸗ ſchiedenen Verfuͤgungen in Betreff der Bewachung ſeiner Perſon zu widerſetzen, aufrecht erhalten und vergroͤßert. Alles was in dieſer Hinſicht vorfiel, verurſachte einen Kampf gegen die Gewalt des Sir Hudſon Lowe, oder eine neue Anſtrengung, die kaiſerlichen Auszeichnungen, die er als ſeinem Ran⸗ ge gebuͤhrend betrachtete, zu erlangen.
Der letzte Punkt ſcheint bis zu einer kindiſchen Thörheit getrieben worden zu ſeyn. Es war z. B. nothwendig, daß Dr. O'Meara dem Gouverneur der Inſel Bericht von dem Zuſtande der Geſundheit des Gefangenen abſtattete, die zu ernſten Beſorgulſſen Anlaß zu geben begann. Napoleon beharrte darauf, daß O'Meara, den er als in ſeinen Dienſten ſte⸗ hend betrachtete, ihm in ſeinem Baͤlletin den Titel Kaiſer geben ſollte. Vergebeus ſtellte ihm der Dok⸗ tor vor, daß die Inſtruktionen der Regierung, ſo wie die Befehle des General⸗Lieutenants ewwe ihm verboͤten, dieſes vervoͤnte Beiwort zu gebrauchen; und nur mit Muͤhe konnte er ihn endlich bereden, das Wort Perſonage oder Patient an die Stelle des beleidigenden Ausdruckes Gezerret Buone⸗
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