50 verringert haben wuͤrden. Alles dieß laͤßt ſich leicht denken. Allein um uns eine Idee von einem ſolchen Manne zu machen, muͤſſen wir ihn in dem fraglichen Falle als ſtoiſch gleichguͤltig gegen Beleidigungen der groͤbſten Art denken,— Beleidigungen, welche gegen
ihn, noch ehe er irgend etwas, das ſie verdienen
konnte, gethan hatte, ausgeſchuͤttet und auf eine Art ausgedruͤckt wurden, welche den Entſchluß Napoleons, ſich mit ihm auf den feindſeligſten Fuß zu ſtellen, ankuͤndigten. Dieß haͤtte die ungewoͤhnlichſte Ruhe und Aufrichtigkeit erfordert. Es iſt natuͤrlicher, daß ein Beamter, wie der Gouverneur von St. Helena, der den Impuls der ſchlechten Behandlung von ei⸗ nem Orte her fuͤhlte, wo keine regelmaͤßige Genug⸗ thuung erhalten werden konnte, wenn er nicht die Macht, welche er fuͤr den Augenblick beſaß, zum wirk⸗ lichen Verdruſſe und Aerger der Partei, von der er abſichtlich beleidigt worden war, gebrauchte, wenig⸗ ſtens gleichguͤltig dagegen war, wie viel oder wie we⸗ nig die Maßregeln, die er annahm, ſeinen Gefan⸗ genen kraͤnkten, und die nothwendigen Mittel zu der Gefangenhaltung der Perſon ergriff und vollzog, ohne ſo viel, als ſonſt geſchehen ſeyn wuͤrde, darauf be⸗ dacht zu ſeyn, die Gefuͤhle zu ſchonen. Ein Offizier, den man ins Geſicht hinein einen Luͤgner, einen Straßenraͤuber, einen Moͤrder, einen Dieb, einen Henker genannt hat, hat nur geringe Schonung ge⸗ gen den zu beobachten, von dem er mit ſolchen un⸗


