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hinter ſich hatte, und auf ein Stuͤck Waldeland gekommen war, ſtieß er ploͤzlich auf eine ſchottiſche Viehherde, welche hier fuͤr die Nacht ſich gelagert hatte. Daruͤber war Andreas nicht erſtaunt, da es eine wohlbekannte Sitte ſeiner Lands⸗ leute war, ihre Viehheerden Nachts auf den naͤchſten be⸗ ſten uneingezaͤumten Waideplaz zu treiben, und Morgens vor Tagesanbruch wieder aufzubrechen, um nicht das Nacht⸗ lager bezahlen zu muͤſſen. Aber er erſtaunte und erſchrack, als ein Hochlaͤnder aufſprang, ihn beſchuldigte, er haͤtte das Vieh geſtoͤrt, und duͤrfe nicht weiter gehen, bis er mit ſeinem Herrn geſprochen habe. Er mußte dem Hoch⸗ laͤnder ins Dickicht folgen, wo er noch mehrere von ſeinen Landsleuten fand.„Ich merkte auch bald,“ ſagte Andreas, „daß ihrer zu viel fuͤr den Viehtrieb ſeien, und aus ihren Fragen merkte ich, daß ſie anderes Werg an der Kun⸗ kel haͤtten.“ Sie fragten ihn genau aus uͤber alles, was im Schloſſe vorgegangen ſei, und ſchienen ſehr erſtaunt und bekuͤmmert uͤber ſeinen Bericht.
„Und, meiner Treu!“ ſezte Andreas hinzu;„ich ſagte ihnen alles, was ich wußte, denn den Dolchen und Piſtolen habe ich mein Lebenlang keine Nachricht verwei⸗ gert.“
Sie ſprachen ſodann leiſe unter ſich, triehen dann ihr Vieh zufammen nahe an den Eingang der Allee, ſchlepp⸗ ten einige gefaͤllte Baͤume zuſammen, die in der Naͤhe la⸗ gen, und machten etwa zwanzig Schritte von der Allee ei⸗ nen Verhack quer uͤber den Weg. Der Tag begann nun zu grauen, ein bleicher Schimmer im Oſten verſchmolz mit dem ſchwindenden Mondlicht, und man konnte die Gegen⸗ ſtände ziemlich deutlich unterſcheiden. Das Rumpeln ei⸗


