Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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verbindlich, aber ſichtbar bemuͤht, es zu verhindern, daß ich mich ſelbſt an Diana wende;ich bin geneigt, von Herrn Franz Osbaldiſtone alles Ehrenwerthe zu glauen. Erlaubt uns, daß wir uns zuruͤckzlehen, wir muͤſſen ruhen, wann wir koͤnnen, da wir voͤllig ungewiß ſind, wann wir unſere gefaͤbrliche Reiſe fort zen muͤſſen.

Mit dieſen Worten faßte er ſ. Tochter Arm, und verſchwand nach einer tiefen Verbeugung hinter der Tapete.

Siebentes Kapitel.

Den Vorhang hat des Schickſals Hand gefaßt, und wil jetzt Licht der Bühne geben. Don Sebaſtian.

Ich fuͤhlte mich betaͤubt und muthlos, als ſie giengen. Die Einbildungskraft mahlt ſich den abweſenden Gegen⸗ ſtand unſerer Zuneigung nicht nur im ſa oͤnſten Lichte, ſon⸗ dern auch in dem, worin wir ihn am liehſten ſehen. Dia⸗ na ſtand vor mir, wie ihre Abſchiedsthraͤne auf meine Wange ſiel, wie ihr Audenken, das ich von Mac Gregors Weibe erhtelt, mir ihren Wunſch verrleth, die Erinne⸗

rung an meine Zuneigung in die Verbannung und in dle Abgeſchiedenheit eines Kloſters mirzunehmen. Ich ſah ſie,

und ihr kaltes leidendes Weſen, das wenig mehr, als ſiille

Schwermuth ausdruͤckte, ſtoͤrte meine Taͤuſchung, und kraͤuk⸗

te mich beinahe. Mein ſelbſtiſches Geſuͤhl klagte ſie der Gleicguͤltigkeit, der Forlloſigkeit an. Ich warf ihrem