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Liverpool, und trennten uns dann, um an verſchiedenen Orten Zuflucht und Sicherheit zu ſuchen. Mein gutes Gluͤck fuͤhrte mich nach Wales, wo viele Edelleute von mei⸗ ner religioͤſen und politiſchen Ueberzeugung ſend. Dennoch fand ich keine ſichere Gelegenheit zur See zu entkommen, und mußte mich wieder gegen Norden wenden. Ein er⸗ probter Freund wollte mich hier in der Nachbarſchaft tref⸗ fen, und zu einem Seehafen am Solway geleiten, wo ein Schiff bereit liegt, das mich auf immer aus meinem Va⸗ terlande fuͤhren ſoll. Da Orbaldiſtone⸗Hall fuͤr den Au⸗ genblick unbewohnt war, und unter der Aufſicht des alten Syddal ſtand, der fruͤher ſchon unſer Vertrauter geweſen war, ſo bezogen wir dieſen uns bekannten, ſichern Zu⸗ fluchtsort. Ich legte eine Kleidung an, in der ich fruͤher ſchon die aberglaͤubigen Landleute und Dienſtboren geſchreckt hatte, und wir erwarteten von einem Tag zum andern durch Syddal die Ankunft unſeres wohlgeſinnten Fuͤhrers zu erfahren, als Eure unerwartete Erſcheinung uns zwang, Eure Theilnahme anzuflehen.“
Hier ſchloß Sir Frederick ſeine Erzaͤhlung, die mir wie eine Traumgeſchichte klang, und kaum konnte ich mich uͤber⸗ reden, daß ich ſeine Tochter noch einmal lebend, obgleich in verminderter Schoͤnheit und geſunkenem Muthe vor mis ſah. Der lebendige Muth, mit dem ſie jede Widerwaͤrtig⸗ keit ertragen hatte, hatte jetzt einer ruhigen, ergebungs⸗ vollen, doch unerſchuͤtterlichen Entſchloſſenheit und Stand⸗ haftigkeit Platz gemacht. Obgleich ihr Vater den Eindruck kannte, den ſein Lob auf mich machen mußte, ſo konnte er doch nicht umhin, ihr es zu erthellen.
„Sie hat Pruͤfungen erduldet,“ ſagte er,„welche die Geſchichte eines Maͤrtyrers zieren wuͤrden; ſie hat Gejah⸗
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