Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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65 feltſamen Dingen, die wir dort geſehen haben, ſo wenig,

vie moͤgliv ſprechen.— Es thut nicht gut, wenn man nicht

vor Gericht gefragt wird, etwas von der ſchrecklichen Ge⸗ ſchichte mit Morris zu ſagen.— In unſerer Rathsſtube moͤchte man es nicht fuͤr ziemlich halten, daß einer von uns mit ein Paar Hochlaͤndern gefochten, und einen Plald verſengt hat.— Und vor allem, ich bin ein ſittſamer, an⸗ ſtaͤndiger Mann wenn ich in meiner Ordnung bin, ich mag aber eine ſonderbare Figur geſpielt haben, als ich ohne Hut und ohne Peruͤcke am Strauche in der Luft hieng. Der Rathmann Grahame wuͤrde mich ſchoͤn aufziehen, wenn er die Geſchichte hoͤrte.“

Ich konnte ein Laͤcheln nicht unterdruͤcken, wenn ich an

Jarvies Lage dachte, obgleich ſie mir damals nicht laͤcher⸗

lich vorkam. Der gutmuͤthige Kaufmann war ein wenig

perlegen, laͤchelte aber doch, als er mit Kopfſchuͤtteln ſag⸗

te:„ich ſehe wohl, wie es iſt,— ich ſehe, wie es iſt. Aber ſagt nichts davon, mein lieber Freund, und befehlt

CEurem geſchwaͤzigen, eingebildeten, anmaagenden Burſchen,

auch nichts davon zu ſagen. Ich moͤchte nicht einmal, daß Nattie etwas davon erfuͤhre, es wuͤrde des Redens daruͤ⸗ ber kein Ende ſeyn.“

Die Beſorgniß des guten Mannes, in einem laͤcherli⸗ chen Lichte zu erſcheinen, wurde ſichtlich gemildert, als ich

ihm ſagte, daß mein Vater die Abſicht habe, Glasgow bald⸗

moͤglichſt zu verlaſſen. Er hatte in der That keinen Grund,

laͤuger zu bleiben, denn die wichtigſten Papiere, die Raſh⸗

leigh mit fortgenommen hatte, waren wieder herbeigeſchafft.

Was er bereits zu Gelde gemacht, und fuͤr ſich oder fuͤr

ſſeine politiſchen Entwuͤrfe verwendet hatte, war nur durch W. Scott's IWerke. CIV.. 5