62 berichtigt hatte, erklaͤrte er ihnen, daß jede Verbindung mit ihnen mit allen daraus entſpringenden Vortheilen voͤl⸗ lig und für immer abgebrochen ſei.
Waͤhrend er ſich ſeines Triumphs uͤber falſche Freunde
erfreute, war er um mich nicht wenig beſorgt. Owen, der gute Mann, glaubte nicht, daß eine Reiſe von wenigen Meilen, die man von London aus nach jeder Richtung ſo leicht und ſicher machte, mit irgend einer Gefahr verknuͤpft ſeyn koͤnnte. Aber ihn ſteckte die Beſorgniß meines Va⸗ ters an, der das Land und die Geſezloſigkeit ſeiner Bewoh⸗ ner beſſer kannte.— Dieſe Beſorgniſſe ſtiegen zu ſchmerzlicher Angſt, als, wenige Stunden vor meiner Ankunft, Andreas erſchien, und die ungluͤckliche und noch dazu uͤbertriebene Nachricht von der bedenklichen Lage brachte, in der er mich zuruͤckge⸗ laſſen hatte. Der Herzog, von deſſen Kriegsleuten er weg⸗ gefuͤhrt worden war, hatte ihn nach einem kurzen Verboͤr nicht blos entlaſſen, ſondern ihm auch die Mittel verſchafft, ſchnell nach Glasgow zuruͤckzukehren, um meinen Freunden meine mißliche Lage zu melden. Andreas gehoͤrte zu den Leuten, die gerue Aufmerkſamkeit erregen und darum auch traurige, wenn auch kurze Wichtigkeit erwerben wollen, wel⸗ che dem Ueberbringer ſchlimmer Botſchaften ſchon von ſelbſt beigelegt wird, und hatte deßhalb keineswegs ſich bemuͤht, ſeine Erzaͤhlung zu mildern, beſonders da der reiche Lond⸗ ner Kaufmann ſelbſt unerwartet ſein Zuhoͤrer wurde. Er zaͤhlte der Laͤnge und der Breite nach die Gefahren auf, denen ich beſonders durch ſeine Erfahrung, Thaͤtigkeit und Klugheit entgangen war. 3 „Was nun aus mir werden ſolle, wenn mein guter Eagel in ſeiner(des Andreas) Perſon von mir entferut
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