Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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61 8 und folgte ihm auf dem Fuße. Owen war nicht aleln im Zimmer, ſondern neben ihm ſaß— wei Vater.

Seine erſte Regung war ein Verſuch, ſeinen Glelch⸗ muth zu bewahren:—„Franz, es freut mich, Dich zu ſe⸗ hen.“ Im naͤchſten Augenblicke aber umarmte er mich zaͤrtk⸗ lich.—„Mein theurer,— theurer Sohn!“ Owen hielt die eine meiner Haͤnde feſt, und nezte ſie mit ſeinen Thraͤ⸗ nen, waͤhrend er mir zur Ruͤckkehr Gluͤck wuͤnſchte. Solche Scenen heruͤhren mehr das Auge und das Herz, aͤls das Ohr.— Noch jezt in melnem Alter werden mir die Augen naß, wenn ich an dies mmentreffen denke.

Als ſich die Erfe Aufwallung der k Ftrude gelegt Vatte⸗ erfuhr ich, daß mein Vater Schottland von Heland zurz und raſch in ſe hun hatte er 6 h nur ſo Helange 4. Ma gehalten, als n war, um die Mittel zur D Verdindlichkeiten ſeines H4

ſes he rbei zuſchaffe n. Bei ſei⸗ nen ausgedehnten Huͤlfsmitteln, im Beſttze groͤßerer Geld⸗ ſummen und eines befeſtigten Credits, die er dem gluͤck⸗ lichen Erfolg ſeiner Unternehmungen auf dem Feſtlande verdankte, brachre er leicht zu Stande, was vielelcht allein ſeine Abweſenheit ſchwierig machte, und er machte ſich nach Schottland auf den Weg, ſowohl um Raſhleigh zur Rechen⸗ ſchaft zu ziehen, als um ſeine Angelepenheiten in dieſem Lande in Ordnung zu bringen. Meines Vaters Erſchei⸗ nung in ſo guͤnſtiger Lage war ein Donnerſtreich fuͤr Mas Nittie und Comp., welche geglaubt hatten, ſein Stern ſei fuͤr immer untergegangen. Hoͤchſt erbittert uͤber die Be⸗ handlung, welche ſein vertrauter Buchhalter erkahren hat⸗ te, wies mein Vater alle Cutſchuldigungen und Vergleichs⸗ vorſchlaͤge ab, und nachdem er die lauſenden Rechnungen