38 weckt haͤtte, ſie leiſteten Diana und ihrem Gefaͤhrten Ge⸗
ſellſchaft, den ich auch nicht einmal in Gedanken ihren Ehe⸗
mann nennen konnte.. Die unangenehmen Gefuͤhle, welche dieſe Vermuthung in mir erweckten, machten mich unempfindlicher gegen die
gute, freundliche Bewirthung. Robin hatte, wie ich in⸗
zwiſchen bemerkte, ſeine Aufmerkſamkeit auch auf ein beſ⸗ ſeres Nachtlager ausgedehnt, als wir in der letzten Nacht gehabt hatten. Die zwei am wenigſten gebrechliche Bett⸗ ſtellen, die an der Wand der Huͤtte ſtanden, waren mit Haidekraut, das eben in voller Bluͤthe ſtand, ſo kuͤnſtlich ausgefuͤllt, daß die Bluͤthen aufwaͤrts gekehrt lagen. Die⸗ ſes zugleich elaſtiſche und duftende Lager war mit Maͤnteln und allem Bettzeug, das man hatte auftreiben koͤnnen, belegt.
Jarvie ſchien von den Beſchwerden des Tages er⸗ ſchoͤpft. Ich wollte daher meine Mittheilungen auf den naͤchſten Morgen verſparen, und ließ ihn zu Bette gehen, ſobald er mit ſeiner reichlichen Mahlzeit fertig war. So müde und erſchoͤpft ich mich auch fuͤhlte, ſo fuͤhlte ich doch nicht dieſelbe Neigung zum Schlaf, den mir eine unruhige, fleberhafte Aengſtlichkeit raubte, und ich blieb ſitzen, um noch ferner mich mit Mac Gregor zu unterhalten.
Drittes Kapitel.
Nacht breitet hoffnungslos ſich um mich her,
Mein Aua' ſah ihren letzten Liebesblick,
Mein Ohr vernahm den letzten Liebeston,
Ich ſah dem Blick das theure Bild entſchwinden; Mein Schickſal iſt beſtimmt. Baſit
„Ich weiß nicht, was ich aus Euch machen ſoll, Herr


