Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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lauter ſchoͤne glaͤnzende Loulsd'or, als kaͤmen ſie eben erſt aus der Muͤnze.

Um ſo ſchlimmer, um ſo ſchlimmer, nur deſto ſchlimmer, Robin, ſprach Jarvie, die Augen von dem Gelde abwendend, obgleich alle ſeine Finger danach zu jucken ſchtenen.Aufruhr iſt noch ſchlimmer, als Hexerei oder Raͤuberei, iſt gegen Gottes Wort.

Seyd ohne Sorgen, Vetter, ſagte der Freibeuter; Ihr kommt ehrlich zu dem Gelde, als Bezahlung fuͤr eine rechtliche Scould, es kommt von dem einen Koͤnige, und Ihr koͤnnt es dem andern geben, wenn Ihr wollt, es wird dann nur dazu dienen, den Feind zu ſchwaͤchen, und zwar in einem Punkte, wo der arme Koͤnig Jakob am ſchwaͤchſten iſt, denn Gott weiß, Haͤnde und Herzen hat er genug, aber am Gelde wird's fehlen. G

Er wird alſo nicht viel Hochlaͤnder bekommen, Ro⸗ bin, ſagte Jarvie, ſetzte wiederum die Brille auf, oͤffe nete die Rolle, und begann zu zaͤhlen..

Auch nicht viel Niederländer, ſagte Robin, und zog die Augenbraunen in die Höhe. Er ſah mich an, winkte dann auf ſeinen Vetter, der, ohne zu bedenken, wie laͤ⸗ cherlich es ſey, jedes Goldſtuͤck mit gewohnter Vorſicht auf

dem Finger wog, und nachdem er die Summe zweimal.

überzaͤhlt hatte, drei Goldſtücke zuruͤckgab zu einem Klelde fuͤr ſeine Baſe, wie er ſagte, und noch ein Paar fuͤr die beiden Buben, wie er ſie nannte, wofuͤr ſie ſich kaufen könnten, was ſie wollten, nur kein Schießpulver. Der Hochlaͤnder erſtaunte uͤber ſeines Vetters unerwartete Groß⸗

muth, nahm aber hollich die Gabe an, und legte ſie einſt⸗ weilen in die wohlverwahrte Taſche.

Der Rathmann zog nun die Schuldurkunde hervor,