Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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mal abbrechen wollen, ein kleines in der Taſche verbor⸗

genes Piſtol, deſſen Druͤcker mit dem Beſchlaͤge in Verbin⸗ dung ſtand, daß jeden Unkundigen, der an dem Schloſſe

ruͤtteln wollte, die Ladung aller Wahrſcheinlichkeit nach in

den Leib traf.Dieß, ſprach er, auf das Piſtol deutend,

iſt mein Schatzmeiſter.

Der Rathmann ſetzte ſeine Brille auf, um die Vor⸗ richtung zu betrachten, und als er ſeine Neugier befriedigt hatte, gab er die Taſche, halb laͤchelnd, halb ſeufzend zu⸗ ruͤck, und ſagte:ach Robin, wenn andere Leute ihre

Beutel eben ſo gut verwahrt haͤtten, ſo waͤre eure Taſche

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ſchwerlich ſo gut gefuͤllt, als ſie es dem Gewichte nach zu ſeyn ſcheint.

Kuͤmmert Euch nicht darum, ſagte Robin lachend,

ſie iſt immer offen fuͤr einen Freund, oder zur Bezahlung

einer ehrlichen Schuld, und hier, damit ſchob er ihm eine Rolle Gold hin,hier ſind die tauſend Mark,

zaͤhlt ſie, Ihr werdet ſehen, daß Ihr richtig bezahlt ſeyd.

Jarvie nahm das Geld ſchweigend, wog es einen Au⸗

genblick in der Hand, legte es dann auf den Tiſch, und

ſagte:Robin, ich kann's nicht nehmen, da mag ich

mmich nicht darauf einlaſſen, daraus kommt nichts Gu⸗

tes, ich habe nur zuriel den Tag uͤber geſehen, auf

welche Weiſe Ihr Euer Geld erwerbt. Unrecht Gut ge⸗

deiht nicht, und um es gerade heraus zu ſagen, ich mags

nicht anrühren, es ſieht aus, als ob Blut daran waͤre. Meiner Treu! ſprach Robin mit angenommener

Gleichguͤltigkeit, die vielleicht nicht ganz aufrichtig war,

es iſt gutes franzoͤſiſches Geld, und war nie in eines

Schotten Taſche, ehe es in die meinige kam, ſeht her,

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