Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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34 muth haͤtte kroͤnen ſollen.Seht doch nicht ſo finſter aus, Robin, ich will das Lehrgeld bezahlen, und Euch nie wie⸗ der um die tanſend Mark plagen.

Alle Teufel! rief Robin, ſtand auf, und ſchritt heftig im Zimmer auf und ab.Meine Soͤhne Weber! Eher wollte ich alle Webeſtuͤhle, Baͤume und Schiſſchen in Glasgow lichterloh brennen ſehen!

Mit einiger Muͤhe machte ich meinem Freund, der eine Antwort in Bereitſchaft hatte, begreiflich, wie gefaͤhr⸗ lich und unpaſſend es ſey, uͤber dieſen Punkt weiter in un ſern Wirth zu dringen. Robin hatte in wenigen Augen⸗ blicken ſich geſammelt, und ſeine vorige Heiterkeit wieder gewonnen.

Aver Ihr meint es gut, Ihr meint es gut,

ſagte er,ſo, gebr mir Eure Hand, Nicol, und wenn ich je meine Soͤhne in die Lehre gebe, ſo will ich Euch die Wahl laſſen. Und da Ihr von den tauſend Mark ſprecht. Heda, Mec⸗Analeiſter, bringt mir meine Taſche. Der Angeredete, ein langer ſtarker Hochlaͤnder, de: Mae Gregor ſteter Begleiter zu ſeyn ſchien, brachte aus ſicherem Gewahrſam einen großen ledernen Beutel, wie ihn vornehme Hochlaͤnder in vollem Staate vor ſich zu tra⸗ gen pflegen, von Seeotterfell, reich mit ſilbernen Zlerra⸗ then und Buckeln verziert..

Ich will niemand rathen, dieſe Taſche zu oͤffnen, der nicht das Geheimniß kennt, ſagte Robin, drehte dann 8

den einen Knopf in dieſer, den andern in jener Nichtung,

hob den einen Beutel auf, druͤckte den andern nieder, bis die Oeffuung der Taſche, die mit einer maſſiven Silber⸗ Platte bedeckt war, aufſprang. Er zeigte mir, als hätie er den Gegenſtand, wovon Jarvie ſprach, mit einem⸗