Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
Einzelbild herunterladen

31

oder noch mehr annahm, als wo er im Gefäͤngniſſe zu Glas⸗ gow in des Rathmannes Gewalt war. Es ſchien, Mac Gre⸗ gor wolle mir, als einem Fremden Hur verſtehen geben, er dulden dieſen Ton ſeines Vetters theils aus Achtung gegen die Rechte der Gaſtfreundſchaft, theils, und noch mehr des Spaſſesnwegen.

Als der Nathmann ſeinen Becher niederſetzie, erkannte er mich, bewillkkommte mich herzlich, wieß aber für den Au⸗ genblick jede Mittheilung zurück.

Ich will nachher von Euern Angelegenheiten ſprechen; jezt beginne ich, wie es Recht iſt, mit denen meines Vetters.

Ich hoffe, Robin, es iſt niemand hier, der das, was ich

ſagen will, zu meinem oder Eurem Nachtheil nach Glasgow oder ſonſt wohin trägt.

Seid unbeſorgt, Vetter Nicol, antwortete Mac Gre⸗ gor;die eine Hälfte von den Leuten hier verſteht nicht was Ihr ſagt, und die andere kümmert ſich nicht darum, uüͤbri⸗ gens würde ich jedem die Zunge ausreißen, der ſich unter⸗ ſtaͤnde, etwas auszuplaudern, was in ſeiner Gegenwart zu mir geſagt wurde.

Gut, Vetter, wenns ſo iſt, der Herr Osbaldiſtone hier iſt ein verſtändiger Mann und ein zuverlaͤßiger Freund. Ich will offen ſprechen, Ihr erzieht Eure Kinder zu einem hoͤſen Wegu⸗ Jezt huſtete er, ſein vertrauliches Laͤchekn verwandelte ſich in einen ſtrengen Blick des Tadels, und dann fuhr er fort:Ihr wißt ſelbſt, wie Ihr mit der Ge⸗ rechtigkeit ſteht, und meine Baſe Helene ich will nichts ſagen, wie ſie mich empfangen hat, nicht ſehr freundlich, aber ich entſchuldige es mit ihrer Gemüthsunruhe, aber was ich von Eurer Frau ſagen muß

Sagt nichts von ihr, Vetter, ſiel. Robin ernſt und