Teil eines Werkes 
104. Band, Robin der Rothe : 5. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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21 von den Thaten des Rathmanns mit dem gluͤhenden Pflug⸗ meſſer. Glasgow ſoll bluͤhen! rief er aus;Den Haupt⸗ ſtoß haͤtte ich ſehen mögen, wie Vetter Nicol Jarvie Jve⸗

rachs Plaid verſengte, wie einen Schaafskopf. Aber mein

Vetter Jarvie, ſezte er ernſter hinzu,hat ein weulg edles Blut im Leibe, obgleich er ungluͤcklicherwelſe zu ei⸗ nem friedlichen Gewerbe auferzogen wurde, das nur den Muth eines wackern Mannes abſtumpfen muß. JIhr koͤnnt Euch jezt den Grund denken, warum ich Euch nicht

im Wirthshauſe zu Aberfoil traf, wie ich vorgeſchlagen hat⸗

te. Sie hatten mir waͤhrend meiner zwei⸗ oder dreitaͤgi⸗ gen Entfernung nach Glasgow in des Koͤnigs Geſchäften eine artige Schlinge gelegt, aber ich denke, ich habe ihnen ein Schnippchen geſchlagen, ſie ſollen kuͤnftig kel⸗

nnen Clan mehr gegen den andern aufhezen, wie ſie es

dießmal gethan haben. Ich hoffe bald den Tag zu ſe⸗ hen, wo die Hochlaͤnder feſt vereint bei einander ſtehen werden. Nun, und was gab's weiter?

Ich erzaͤhlte ihm die Ankunft des Hauptmanns Thorn⸗ ton und ſeiner Schaar, ſo wie meine und des Rathmanns Verhaftung unter dem Vorwand, wir ſeien verdaͤchtige Per⸗ ſonen; als er mich hieruͤber naͤher befragte, beſann ich mich, daß der Offizter, außer dem, daß ihm mein Name verdaͤch⸗ tig klang, erwaͤhnt hatte, er habe Befehle, einen alten und einen jungen Mann feſtzuhalten. Dieß erregte abermals

ſein Gelaͤchter.

So wahr ich lebe, die Dummkoͤpfe haben meinen Freund Jarvle fuͤr Seine Excellenz und Euch fuͤr Dlang Vernon gehalten. O die allerliebſten Nachteulen. Miß Vernon? fragte ich zoͤgernd, und erwartete zitterud