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Als ich mich ſo meinen Gedanken uͤberließ, und meine leldenſchaftliche Begierde, ſie wieder zu ſehen und zu ſpre⸗ chen mit jedem Vorwand beſchoͤnigte, der ſich meinem Scharf⸗ ſinn darbieten wollte, wurde ich ploͤzlich durch einen leich⸗ ten Schlag auf die Schulter und die tiefe Stimme eines Hochlaͤnders begruͤßt, der noch ſchneller gieng, als ich, und an meine Seite trat mit den Worten:„eine ſchoͤne Nacht, Herr Osbaldiſtone,— kuͤrzlich haben wir uns zanderſelben Stunde getroffen.“
Macx Gregors Stimme war nicht zu verkennen, er war
den Verfolgungen ſeiner Feinde entgangen, und in vollem
Ruͤckzug zu ſeiner Wildniß und zu ſeinen Anhaͤngern. Auch hatte er ſich bereits bewaffnet, wahrſcheinlich in dem Hauſe eines heimlichen Freundes; denn er hatte eine Flinte auf der Schulter und an ſeiner Seite die gewoͤhnliche Waffe der Hochlaͤnder. Mit einem ſolchen Manne in ſolcher Lage und zu dieſer Stunde der Nacht mich allein zu finden, waͤre mir in jeder gewoͤhnlichen Stimmung unangenehm geweſen, denn obwohl ich gewohnt war, den rothen Robin als meinen Freund zu betrachten, ſo will ich doch nicht laͤugnen, daß alles, was ich ihn je ſagen hoͤrte, mir einen Schauder erweckte. Die Betonung dieſer Gebirgsbewohner gibt dem Klang ihrer Worte etwas tiefes und hohles, was eine Folge der vielen in ihrer Landesſprache vorkommen⸗ den Kehllaute iſt, die ſie noch dazu mit ſtarkem Nachdruck ausſprechen. Zu dieſen heimathlichen Eigenheiten kam bei Robin noch eine barſche Gleichguͤltigkeit in Betonung und Benehmen, wodurch ein Sinn ſich ankuͤndigte, der ſich durch nichts ſchrecken, überraſchen oder ruͤhren ließ, ſo ſchrecklich, unerwartet oder niederſchlagend es auch ſeyn mochte. Ge⸗ woͤhnung an Gefahren, ein unbegraͤnztes Zutrauen auf
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