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finnung geraubt hatte, und, wenn ich die Wahrheit ſagen ſoll, eben ſo wenig Jarvie und ich, da wir, zwar nicht in gleichem Grade furchtſam, doch nicht mit ſtoiſchem Gleich⸗ muth unſer Leben der Gefahr ausgeſezt ſehen konnten, in einem Gefecht, das uns durchaus nichts angieng. Doch, es war weder zu Gegenvorſtellungen, noch zur Abhuͤlfe Zeit. 4
Wir naͤherten uns bis auf etliche und zwanzig Schritte dem Ort, wo die Vorhut Feinde geſehen haben wollte. Eln Berg ſprang hier vor in den See, der Weg wand ſich
aber nicht, wie bisher, um denſelben herum, ſondern ſtieg
in ſchroffem Zickzack an dem ſteilen Schieferfelſen hinan, der ſonſt voͤllig unzugaͤnglich geweſen waͤre. Auf dem Gip⸗ fel dieſes Felſens, wohin nur jener ſchmale Pfad fuͤhrre, wollte der Korporal die Muͤtzen und laugen Gewehre von mehreren Hochlaͤndern bemerkt haben, die ſich wahrſchein⸗ lich in dem hohen Haidekraut und dem Gebuͤſche verbargen, womit der Gipfel bedeckt war. Hauptmann Thornton be⸗ fahl ihm, mit drei Rotten den Feind aus dem vermuthe⸗ ten Hinterhalte zu vertreiben, waͤhrend er langſamen, doch feſten Schritts mit den Uebrigen zu ſeiner Unterſtuͤzung nachfolgte.
Der beabſichtigte Angriff wurde durch das plöͤzliche Erſcheinen eines Weibes auf dem Gipfel des Felſen ver⸗ hindert.„Halt!“ ſagte ſie in gebieteriſchem Tone;„was ſucht Ihr in Mac Gregors Land?“
Ich habe ſelten eine ſchoͤnere, erhabenere Geſtalt ge⸗ ſehen, als dieſes Weib. Sie mochte zwiſchen vierzig und fuͤnfzig Jahren, und ihr Geſicht muß einſt faſt maͤnnlich ſchoͤn geweſen ſein, wiewohl ihre Zuͤge durch die Einwir⸗ kung rauher Witterung, und vielleicht der den verderbli⸗
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