Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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ſtehers des großen Handelshauſes Osbaldiſtone und Treſ⸗ ham in London.“

„Genug! genug!“ antwortete Andreas.„Was glaubt Ihr denn, daß ich noͤthig haͤtte, von Euern Namen zu ſpre⸗ 8— Ich glaube, ich kann von wichtigern Dingen re⸗ en.“²

„Gerade dieß iſt das Wichtige, woran mir etwas liegt, Ihr ſchnatternde Gans. Ihr ſollt nichts ſprechen, weder Gutes noch Boͤſes, ſo viel es immer moͤglich iſt.⸗

„Wenn Ihr nicht glaubt, ich koͤnnte ſprechen, wie an⸗ dere Leute,“ erwiederte Andreas trozig,„ſo gebt mir mei⸗ nen Lohn und mein Trinkgeld, und ich gehe zuruͤck nach Glasgow.— Das Scheiden thut mir nicht weh, ſagte die alte Maͤhre zum zerbrochenen Karren.“

Da ſeine Stoͤrrigkeit wieder bis zu einem Grad ſtleg, der mir Unannehmlichkeiten machen konnte, ſo mußte ich ihm endlich erklaͤren, er koͤnne umkehren, wenn es ihm be⸗ llebe, aber dann wuͤrde ich ihm fuͤr ſeine lezten Dienſte keinen Heller zahlen. Dieſer Grund, der ſeinen Siz im Beutel hat, iſt bei den meiſten Menſchen von Gewicht, und Andreas war weit entfernt, den Sonderling ſpielen zu wollen. Er zog, wie Jarvie zu ſagen pflegte, die Hoͤrner augenblicklich ein und betheuerte, es ſei nicht ſeine Abſicht, ſich mein Mißfallen zuzuziehen, und er wolle allen meinen Befehlen puͤnktlich nachkommen.

Da die Einigkeit gluͤcklich unter uns hergeſtellt war, ſezten wir unſere Reiſe fort. Der Weg, der ſechs bis ſie⸗ ben engliſche Meilen weit bergan gegangen war, gieng jezt eben ſo lange bergab, das Land wurde aber weder frucht⸗

barer, noch anziehender, und bot durchaus keine Abwechs⸗

lung dar, auſſer daß hie und da ein himmelanſtrebender