Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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29 haben. Geht Ihr nicht augenblicklich, und holt Euer ande⸗ res Pferd wieder, ſo ſollt Ihr nach Gebühr bedient werden.

Trotz meiner Drohungen wollte Andreas doch auf ſeinem Kopf bleiben, indem er behauptere, der Wiederkauf würde ihn eine Guinee koſten. Obgleich ich merkte, daß mich der Schurke betrüge, ſo war ich doch als ein ächter Engländer im Begriff, lieber mich prellen zu laſſen, als Zeit zu verlieren, da erſchien Herr Jarvie in Ueberrock, Mantel und Kappe eingehüllt, wie fuͤr einen ſibiriſchen Winter; unter Mattie's unmittelbarer Leitung führten zwei Lehrburſchen den ſittſa⸗ men Zelter herbei, der bei ſolchen Gelegenheiten den ehrſa⸗ men Herrn trug. Ehe er aufſtieg, fragte er nach der Ur⸗ ſache des Streits zwiſchen meinem Bedienten und mir. Als er den Anſchlag des ehrlichen Andreas erfahren hatte, ſchnitt esnallen Streit kurz ab, indem er den Ausſpruch that: wenn Herr Gutdienſt nicht augenblicklich das dreibeinige Roß fort⸗ ſchaffe, und das brauchbarere vierfüßige, das er verkauft habe, zur Stelle bringe, ſo werde er ihn in's Gefängniß ſchicken, und um die Häͤlfte ſeines Lohns ſtrafen.Herr Osbaldiſtone, ſagte er.hat Euer Pferd und Euch gemie⸗ thet, zwei Stück Vieh auf einmal, Ihr gewiſſenloſer Schurke, ich werde wäͤhrend der Reiſe Euch ſchon auf die Finger ſehen.

Mich um Geld ſtrafen! ſagte Andreas keck,das hätte keinen Sinn, denn ich habe ja keinen rothen Heller. Nehmt einmal einem Hochlaͤnder die Hoſen.

Habt Ihr kein Geld zu Braͤchen, wird Euch der Ruͤcken geſtrichen, erwiederte der Rathmann,und ich will ſchon dafuͤr ſorgen, daß Ench auf dem einen oder andern Wege zu Theil wird, was Ihr verdient.

Dieſem Befehle mußte ſich Andreas unterwerfen, and