Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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aber ſein Geſicht verdunkelte ſich bald wieder, als er be⸗ dachte, wie unwahrſcheinlich es ſei, die Anwelſungen wie⸗ der zu erhalten. 8

Verzweifelt nicht, verzweifelt nicht, ſagte Herr Jarvie;ich habe ſchon ſoviel Antheil an Euern Angele⸗ genheiten genommen, daß ich mich nun ſchon mit Leib und Seele ergeben muß. Ich bin gerade, wie mein Vater, der Zunftmeiſter, ich kann mich nicht in eines Freunds Geſchaͤfte miſchen, ohne ſie am Ende zu meinen eigenen zu machen. So will ich mich denn morgen mit Herrn Franz hier zu Pferde ſezen, und ſehen, ob nicht Rob und ſeine Frau Ver⸗ nunft annehmen wollen. Ich bin gefaͤllig gegen ſie geweſen ſonſt ſchon, um nichts von der geſtrigen Nacht zu ſagen, weun ich da ſeinen Namen genannt haͤtte, wuͤrde es ihn das Leben gekoſtet haben. Das werde ich in der Raths⸗ ſtube hoͤren muͤſſen von Grahame und Mac Vittie und ei⸗ nigen andern. Sie haben mir ſchon meine Verwandtſchaft mit Rob vorgeworfen, und die Naſen geruͤmpft. Ich ſagte ihnen, ich wollte niemands Fehler entſchuldigen, aber abgeſehen davon, was er gegen die Landesgeſeze gethan, und außer dem Ungluͤck, daß einige Leute unter ſeiner Hand gekallen ſind, ſei er ein ehrlicherer Mann, als einer von ihnen. Und warum ſoll ich mich um ihr Geſchwaͤz kuͤm⸗ mern? Wenn Rob geaͤchtet iſt, ihm ſelbſt will ich das ins Geſicht ſagen, ſo ſind jezt keine Geſeze mehr gegen den Umgang mit Geaͤchteten, wie in den ſchlimmen Zeiten der lezten Stuarts. Nun, ich habe eine ſchottiſche Zunge im Munde, wenn ſie ſprechen, ſo will ich antwor⸗ ten. Mii großem Vergnuͤgen bemerkte ich, daß der Rath⸗ mann allmaͤhlig die Schranken angſtlicher Vorſicht uͤber⸗