Teil eines Werkes 
103. Band, Robin der Rothe : 4. Theil (1828) Rob Roy
Entstehung
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Nachforſchungen anſtellen laſſen, durch Andreas Wylie, mei⸗ nen alten Schreiber; er iſt jetzt bei Mac Vittie und Comp.,

aber er trinkt ſo manchmal ein Glaͤschen am Sonnabend

Nachmittag mit ſeinem alten Herrn. Und da Ihr guten Rath annehmen wollt von dem Glasgower Weber, und ich nicht der Mann bin, ſolchen dem Sohne meines alten Cor⸗ reſpondenten zu verweigern, wie es auch mein Vater, der

unftmeiſter, nicht that. Und ich habe auch ſchon darau gedacht, mein Licht leuchten zu laſſen vor dem Herzog von Argyle oder ſeinem Bruder, Lord Ilay,(denn warum ſollte ich es unter den Scheffel ſtellen?) aber ſolche große Ker⸗ ren kuͤmmern ſich nicht um meinesgleichen, um einen armen Weber, die denken mehr daran, wer etwas ſaat, als was man ſagt. Um ſo mehr iſts Schade, um ſo mehr Schade. Nicht, daß ich etwas boͤſes ſprechen wollte von Mac Callumore, fluche nicht dem Reichen in deiner Kammer, ſagt der Sohn Strach, denn die Voͤgel des Him⸗ mels ſagen es nach.

Ich unterbrach dieſe, etwas breit werdende Vorrede, indem ich ihn bat, ſich auf meine und Herrn Owens Ver⸗ ſchwiegenheit ſicher zu verlaſſen.

Es iſt nicht darum, erwiederte er;denn ich fuͤrchte niemand, was ſollte ich auch? Ich ſpreche nichts, das Hochverrath wäre. Aber die Hochlaͤnder haben lange Arme, und wenn ich ein wenig in die Thaͤler hinauf will, um einige alte Verwandte zu ſehen, ſo moͤchte ich nicht gerne mit einem ihrer Clans in ſchlechtem Vernehmen ſtehen. Doch weiter! Ibhr muͤßt wiſſen, daß ich nur fo meine Bemerkungen uͤber Zahlen gemacht habe, denn das ſind, wie Herr Owen weiß, die einzigen menſchlichen Kenntniſſe, die ſich beweiſen laſſen. 3