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Diviſionen erſchienen jede an ihrem Orte und mit ſo vieler Ordnung, wie die Steine auf dem Schachbrett. Alle verwundeten Oeſterreicher, ein großer Theil ihres Geſchuͤtzes, 15 Fahnen und 20,000 Gefangene fielen den Franzoſen in die Haͤnde. Auf dem Ruͤckzuge ward noch Vieles verloren, und Oeſterreich, in der Hoff⸗ nung, ſeinen Einfluß in Deutſchland wieder zu ge⸗ winnen, abermals betrogen, kam wieder in den Fal, fur ſeine Exiſtenz unter den Nationen fechten zu muͤſſen.
Am folgenden Tage verſuchten es die Oſterreicher, durch die Vertheidigung von Regensburg ihren Ruͤck⸗ zug zu decken. Eine Breſche war in den alten Ring⸗ mauern bald zu Stande gebracht; aber das Muske⸗ tenfeuer der Vertheidiger hielt die ſtuͤrmenden Fran⸗ zoſen einige Zeit auf. Es wollten ſich zuletzt keine Freiwilligen mehr finden laſſen, um den Angriff zu erneuern; da ergriff der feurige Lannes, der ſie be⸗ fehligte, eine Leiter, und rannte vor, um dieſelbe an die Mauer zu legen.„Ihr ſollt ſehen,“ rief er, „daß Euer General noch Grenadier iſt.“ Dieß wirkte. Die Mauer ward erſtiegen, und das Gefecht in den Straßen der Stadt, die bald im Feuer ſtand, fortge⸗ ſetzt ober erneuert. Ein franzoͤſiſches Regiment, das den Oeſterreichern, die noch an dem einen Ende einer brennenden Straße Stand hielten, zu Leibe gehen wollte, ſah ſich durch einen Zug feindlicher Ruͤſtwagen


