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im Centrum befindlichen Truppen und fiel plötzlich uͤber die beiden oͤſterreichiſchen Diviſionen des Erz⸗ herzogs Ludwig und des Generals Hiller mit dem großten Ungeſtuͤm her. Dieß war ſo gut berechnet, daß die Erſcheinung von Davoust auf dem linken Flü⸗ gel die öͤſterreichiſchen Armeekorps, durch welche die angegriffenen Diviſionen haͤtten unterſtuͤtzt werden koͤnnen, im Schach hielt, waͤhrend die noch furcht⸗ bareren Operationen von Maſſena im Ruͤcken des Erzherzogs Ludwig die Niederlage des Feindes vol⸗ lendeten. Durch dieſen am 20. April zu Abensberg erfochtenen Sieg wurden die Oeſterreicher in ihrem Centrum durchbrochen und weitern Unfaͤllen ausgeſetzt. Der Kaiſer griff die Fluͤchtlinge den naͤchſten Tag zu Landshut an, wo die Oeſterreicher 50 Kanonen, 9000 Gefangene, und viel Ariegsporräthe und Gepaͤcke ver⸗ loren.
Nach dieſer gluͤcklichen Eroͤffnung des Feldzugs fuͤhrte Buonaparte am 22. April ſeine ganze, in ver⸗ ſchiedene Korps abgetheilte, Streitmacht auf verſchie⸗ denen Straßen gegen die öͤſterreichiſche Hauptarmee, die Erzherzog Karl waͤhrend dieſer Unfaͤlle bei Eckmuͤhl concentrirt hatte. Dieſe Schlacht ſoll eine der glaͤn⸗ zendſten geweſen ſeyn, welche die Kriegskunſt aufwei⸗ ſen konnte. Mehr als 100,000 Mann wurden durch den wohlberechneten Angriff ihres kriegsverſtaͤndigen Gegners aus allen ihren Stellungen vertrieben; alle
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