1⁰³
wenn ſie auf St. Helena zu handeln oder daſelbſt zu landen ſuchten, oder innerhalb einer Entfernung von 8 Seemeilen von der Inſel ſich einige Zeit lang blicken ließen, der Beſchlagnahme oder Konfiskation unterworfen erklaͤrt. Die Individuen des Schiffs⸗ volks, die auf die Inſel kamen, oder andere Perſo⸗ nen, welche die Inſel beſuchten, konnten von dem Gouverneur nach Belieben an Bord geſchickt werden, und diejenigen, welche ſich am Ufer zu verbergen ſuchten, wurden fuͤr ſtrafwuͤrdig erklaͤrt. Bei unge⸗ ſtuͤmem Wetter durften ſich Schiffe der Inſel naͤ⸗ hern; allein es lag ihnen ob, die unumgaͤngliche Nothwendigkeit darzuthun, und ſo lange ſie auf St. Helena blieben, wurden ſie ſo ſtreng als moͤglich bewacht.
Eine beſondere Klauſel ſchuͤtzte den Gouverneur und die Kommiſſaͤre in Betreff jeder den Buchſta⸗ ben des Geſetzes uͤberſchreitenden Handlung, die ſie vereits bei ihrer Bewachung der Perſon Napoleons begangen haben mochten. Dieß war die Akte 56. Georg III. K. 23., welche die Gefangenſchaft Na⸗ poleons auf St. Heleng geſetzlich machte. Eine andere Uebereinkunft zwiſchen den Haupt⸗ maͤchten Europas war zu Paris den 20. Auguſt 1815 in Betreff Napoleons und der Verhaftung ſeiner Perſon zu Stande gekommen. Sie ſetzte feſt:
1) Daß, um jeden weitern Verſuch von Seiten Napoleons gegen die Ruhe der Welt unmoͤglich zu


