84 Napoleon, als eine wuͤrdigere Art ſeinen Gefange⸗ nen anzureden, zu gebrauchen. Allein eine leichte und achtbare Wahl ſtand in der Macht des Gefan⸗ genen ſelbſt. Napoleen durfte bios andere Souve⸗ raine nachahmen, die entweder auf Reiſen im Aus⸗ lande oder wenn andere umſtaͤnde es noͤthig machen, eine verabredete Benennung anzunehmen pflegen, durch die ſie nicht nur keinen Theil ihres Rechts⸗ anſpruchs auf koͤnigliche Ehren abtreten, ſondern die auch gleich weit von einer Bewilligung dieſes Rech⸗ tes von Seiten derer ent fernt iſt, die mit ihnen zu thun haben. Ludwig der XVIII. war darum nicht minder der geſetzmaͤßige Koͤnig von Frankreich⸗ weil er viele Jahre lang und in verſchiedenen Laͤndern blos unter dem Namen des Grafen von Lisle be⸗ kannt war. Das Zweckdienliche dieſes Gedankens war ſelbſt Napoleon aufgefallen; denn als er einſt von den Bedingungen ſeines Aufenthalts in Eng⸗ land ſprach, ſagte er, er wuͤrde nichts dagegen ha⸗ ben, den Namen Meuron'’s, eines Adjutanten, der in der Schlacht von Arcola an ſeine r Seite ſtarb, an⸗ zunehmen. Allein es ſcheint, Napoleon, der feſter an auſſern Formen hielt, als eln Fuͤrſt, der in ih⸗ nen aufgewachſen iſt, habe dieſe Unterdruͤckung ſei⸗ ner Waͤrde, als eine zu große Bewilligung von ſei⸗ ner Seite gegen den Gouverneur von St. Helena betrachtet. Sir Hudſon Lowe wuͤrde einmal, um dieſen albernen Streit betzulegen, ſich dazu ver⸗
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64. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 30. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
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