24 denken tragen wuͤrden, einen ſolchen Vorſatz auszu⸗ fuͤhren, nachdem ſein eigenes Betragen ihm alle die Vorrechte entzogen, die ihm dieſer Vertrag verlle⸗ hen hatte.
Waͤhrend jedoch Napol einſah, daß ſein Ver⸗ ſuch auf dieſe Art enden koͤnnte, mag er einen beſ⸗ ſern Ausgang gehofft, und ſich fuͤr faͤhig gehalten ha⸗ ben, den Prinzregenten und ſeine Reglerung zu be⸗ reden, eie Sicherheit und den Frieden Europa's aufs Spiel zu ſetzen, um eine Don Quixotiſche Groß⸗ muth gegen ein Individuum guszuuͤben, welches kei⸗ ne andere Anſpruͤche darauf gruͤnden konnte, als daß es zwanzig Jahre lang ihr Todfeind geweſen war. Solche Hoffnungen mag er genaͤhrt haben; denn es kann nicht erwartet werden, daß er, auch nur ſich ſelbſt, die perſoͤnlichen Untuͤchtigkeiten eingeſtand, die ihn in den Augen von ganz Europa des Zu⸗ trauens unwuͤrdig machten. Seine Erwartung einer guͤnſtigen Aufnahme ging aller Wahrſcheinlichkeit nach nicht ſo weit, wie bei Einzelnen unter ſeinen Be⸗ gleitern, welche die Hoffnung hegten, Napoleon wer⸗ de von dem Prinz⸗Regenten den Hoſenband⸗Orden erhalten; allein er mochte gehofft haben, in Bri⸗ tannten auf demſelben Fuße, wie ſein Bruder Lucian, leben zu duͤrfen. 1
Dhne Zweiſel rechnete er auf alle dieſe guͤnſti⸗ gen Faͤlle und üͤberſchaͤtzte ſie vielleicht. Dech wenn
auch das Schlimmſte kommen ſollte, ſo ſahe er in


