ſchaͤtzigen Tone ſprechen konnte, der blos den, wel⸗ cher ſich deſſelben bediente, zu erniedrigen ver⸗ mochte.
Waͤhrend der ganzen Ueberfahrt ſchien Napoleon, ungeachtet ſeiner Lage und der peinlichen Ungewiß⸗ heit, in der er ſich befand, ſtets ruhig und gut ge⸗ launt, zuwellen naͤherte er ſich ſogar der Froͤhlichkeit. Er ſprach mit Zaͤrtlichkeit von ſeinem Weibe und ſeiner Familie, klagte uͤber ſeine Trounnung von ih⸗ nen, und Thraͤnen ſtanden ihm in den Augen, als er dem Kapitain Maitland ihre Bildniſſe zeigte. Selne Geſundheit ſchien vollkommen gut; allein er war gelegenheitlich der Schlafſucht unterworfen, die vielleicht eine Folge der Erſchoͤpfung einer Conſtitu⸗ tion war, die ſo viele Strapazen erlitten hatte.
Den 23. Julius fuhren ſie an Uſhant vorbet; Napoleon blieb lange auf dem Verdecke und warf manchen ſchwermuͤthigen Blick auf die Kuͤſte Frank⸗ reichs, machte aber keine Bemerkungen. Den 24. bei Tagesaubruch befand ſich der Bellerophon auf der Hoͤhe von Dartmouth, und Napoleon war zuerſt uͤber die Kuͤhnheit der Kuͤſte, und dann, als er in Torbay einlief, uͤber die wohlbekannte Schoͤnheit der Scennery erſtaunt. Sie erinnerte ihn, ſagte er, an Porto⸗Ferrajo auf Elba; eine Ideenverbindung, die in dieſem Augenblicke ſonderbare Erinnerun⸗ gen in der Seele des geſeattu Kaiſers erieien
mußte.


