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64. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 30. Theil (1828) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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er,zugleich ſchwatzt und Befehle gibt. Als er im Begriff war, den Bellerophon zu verlaſſen, beruͤhrte er denſelben Gegenſtand und ſagte, es ſey am Bord dieſes Schiffes mit 600 Mann auf der ganzen Fahrt von Rochefort weniger Geraͤuſch gemacht worden, als das Schiffsvolk des Sperbers mit blos 100 Mann zwiſchen der Inſel Air und den Baskiſchen Rheden gemacht habe.

Er ſprach auch von dem brittiſchen Heere mit gleichem Lobe, worin ihm ſeine Offiziere beipflichte⸗ ten. Als einer der franzoͤſiſchen Offiziere bemerkte, die engliſche Reiterei ſey herrlich, ſagte Kapitain Maitland, daß man in England eine hoͤhere Mei⸗ nung von dem Fußvolke habe.Sie haben recht, ſagte der franzoͤſiſche Edelmann,es giebt kein ſol⸗ ches in der Welt; Nichts macht einen Eindruck auf daſſelbe; man koͤnnte eben ſowohl durch eine Mauer einzudringen ſuchen, und ſein Feuer iſt furchtbar. Bertrand erzaͤhlte dem Kapitain Maitland, daß Na⸗ poleon ihm ſeine Meinung von dem Herzog von Wel⸗ lington in folgenden Worten mitgetheilt habe: Der Herzog von Wellington gleicht mir bei der Leitung einer Armee vollkommen, mit dem Vorthei⸗ le, daß er mehr Klughelt beſitzt. Dieß iſt, glau⸗ ben wir, das aͤchte, unpartheilſche Urtheil eines gro⸗ ßen Soldaten uͤber einen andern. Es iſt zu bedau⸗ ern, daß Napoleon bei andern Gelegenheiten von einem Nebenbuhler in der Kriegskunſt in einem ab⸗