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ten. Er wurde an Bord des Bellerophon ehrfurchts⸗ voll, aber ohne irgend eine Begruͤßung oder ausge⸗ zeichnete Ehrenbezeugungen, empfangen. Als Kapi⸗ tain Maitland ihm auf der Hinterdecke entgegentrat, nahm Napoleon ſeinen Hut ab, und ſagte, ſich mit feſter Stimme an ihn wendend:„Ich komme, mich unter den Schutz Ihres Prinzen und Ihrer Geſetze zu ſtellen.“ Sein Benehmen war ungemein gefaͤl⸗ lig; und er zeigte große Gewandtheit in der Art⸗ wie er Gelegenheit nahm, den Zuhoͤrern, die er fuͤr ſich einzunehmen wuͤnſchte, ſchsjchelhaſte Dinge zu ſagen,
Wie fruͤher an Vord des von Kapitain Uſcher befehligten Schiffs zeigte Buonaparte große Neu⸗ gierde in Betreff der Schiffszucht, und druͤckte gro⸗ ßes Erſtaunen daruͤber aus, daß die brittiſchen Schiffe die franzoͤſiſchen ſo leicht beſtegen ſollten, welche ſchwerer, groͤßer und beſſer bemannt ſeyen, als jene. 3 Kapitgin Maitland ſchrieb dieß der groͤßern Erfah⸗ rung der Offizlere und der Schiffsmannſchaft zu. Der Er⸗Kaiſer pruͤfte auch die Seetruppen, und, erfreut uͤber ihr Ausſehen, ſagte er zu Bertrand:„Wie viel koͤnnte mit hunderttauſend Maun ſolcher Leute ausgefuͤhrt werden.“ Was die innere Einrichtung des Schiffes betraf, ſo bewunderte er beſonders die Stille und gute Ordnung der Schiſfsmannſchaft bei der Ausfuͤhrung ihrer Mandver, in Vergleichung mit
einem franzoͤſiſchen Schiffe,„wo Jedermann,“ ſagte 1 4—6 3


