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gewoͤhnen, Widerſpruch mit Heiterkeit und Bieder⸗ keit zu dulden, und dahin gebracht werden, den nuͤtz⸗ lichen Zweifel zu hegen, ob es bei der Unvollkom⸗ menheit der menſchlichen Einſichten moͤglich iſt, daß eine Klaſſe von Staatsmaͤnnern unbedingt und ſtets Recht hat, ihre Gegner aber bei allen Gelegenheiten entſchieden Unrecht. Die Franzoſen werden lernen, daß die politiſchen Einrichtungen dieſes ſinnreichen Volkes inskuͤnftige durch die Freiheit der Eroͤrterung — durch eine Berufung nicht auf die Waffen, ſon⸗ dern auf den Verſtand der Nation— durch die Rei⸗ bung der Anſichten, nicht durch den Kampf einer thieriſchen Gewaltthaͤtigkeit verbeſſert werden muͤſ⸗ ſen.
Die Begierde der Franzoſen nach kriegeriſchem Ruhme war waͤhrend des Zeitpunktes, von dem wir gehandelt haben, auf eine fuͤr andere Laͤnder furcht⸗ bare Weiſe befriedigt worden, und die Vergeltung, die ihnen ſelbſt wurde, war ſchrecklich genug. Eine Neigung zum Frieden und zur Ordnung hat ſeit den letzten Jahren ſelbſt jene zwei Nationen ausgezeich⸗ net, die, durch einen raſchen und leichtfertigen Aus⸗ druck, zuweilen natuͤrliche Feinde genannt worden ſind. Die erweiterten Handelsanſichten werden, ſo wie ſie ſich weiter ausbreiten und beſſer verſtanden werden, vielleicht den ſtaͤrkſten und unwiderſtehlich⸗ ſten Beweggrund zu freundſchaftlichem Verkehr an die Hand geben,— den Beweggrund nehmlich, wel⸗


