80 Einfluß als militaͤriſcher Befehlshaber wenigſtens eben ſo ſehr, als die Obergewalt der Verbuͤndeten. Aus dieſen Gruͤnden lehnte ſie ſeine Dienſte ab. Gleich geſchickten Fiſchern hatte die proviſorlſche MRegierung ihre Netze nach und nach um Napoleon geworfen, und es war jetzt, dachte ſie, Zeit, ihn auf das Trockene zu ziehen. Sie brachte ihn gewiſ⸗ ſermaſſen in Verhaft, indem ſie dem General Be⸗ cker, einem Offizier, mit dem Buonaparte in gleich⸗ guͤltigem Vernehmen geſtanden, den Auftrag gab, ſeine Bewegungen auf eine ſolche Art zu bewachen, oder, wenn es noͤthig ſey, zu beſchraͤnken, daß er unmoͤglich entfliehen koͤnne, und ihn zu bewegen, Malmaiſon fuͤr Rocheſort zu verlaſſen, wo die An⸗ ſtalten zu ſeiner Entfernung aus Frankreich getrof⸗ fen wurden. Zu gleicher Zeit wurden zwei Fregat⸗ ten beſtimmt, ihn nach den vereinigten Staaten von Amerika uͤberzufuͤhren, und die Aufſicht des Ge⸗ nerals Becker und der Polizei ſollte ſo lange fort⸗ dauern, bis ſich der vormalige Kaiſer an Bord der Schiffe befinden wuͤrde. Die ſer Befehl war durch die Vorſchrift gemildert, daß alle moßliche Sorge fuͤr die Sicherheit der Perſon Napoleons getragen werden ſolle. Ein entſprechendet Befehl wurde von Davouſt ausgefertigt, der, in Folge eines jener zwei⸗ deutigen Ausbruͤche des Gefuͤhls, wodurch die Men⸗ ſchen einen Strelt zwiſchen ihren Geſinnungen und ihrer Pflicht oder ihrem Vortheil beilegen, lic ei. „ 4 8 9 4
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