7² dieſelbe blinde Anhaͤnglichkeit an Napoleon an den
Tag, die ihn angetrieben hatte, das Beiſpiel des Abfalls in Grenoble zu geben.
„Der Kaiſer,“ ſagte er,„hat blos zu Gunſten
ſeines Sohnes abgedankt. Seine Entſagung iſt null und nichtig, wenn ſein Sohn nicht augenblicklich zu einem Nachfolger ausgerufen wird. Und wer ſind die, die ſich dieſem edeln Entſchluſſe widerſetzen? Diejenigen, die ſich ſtets zu Gunſten des Kaiſers, ſo lange ihn das Gluͤck beguͤnſtigte, ausſprachen; die in ſeinem Ungluͤcke von ihm flohen, und ſich bereits beeilen, ſich unter das Joch der Auslaͤnder zu beu⸗ gen. Ja,“ fuhr diefer ungeſtuͤme junge Mann fort, ſeine Rede durch die heftigſten Geberden unterſtuͤ⸗ tzend, und das Murren der Verſammlung durch den lauten Schall ſeiner Stimme uͤberwaͤltigend,„wenn Sie ſich weigern, den kaiſerlichen Prinzen anzuer⸗ kennen, ſo erklaͤre ich, daß Napoleon ſein Schwert wieder ziehen— wieder Blut vergießen muß. Au der Spitze der tapfern Franzoſen, die fuͤr ſeine Sa⸗ che geblutet haben, wollen wir uns wieder um ihn verſammeln; und wehe den ſchaͤndlichen Generalen, die vielleicht in eben dieſem Ausgenblicke auf neuen
Verrath ſinnen! Ich verlange, daß ſie in Anklage⸗
ſtand verſetzt und als Ausreißer des Nationalban⸗ ners beſtraft werden— daß ihre Namen der Schande preisgegeben, ihre Haͤuſer geſchleift, ihre Familien
geaͤchtet und verbannt werden. Wir wollen keine
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