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4⁵ und wenn er ſich mit ſo ungleichen Kraͤften in ei⸗ nen Kampf einließ, zeigte er ſich entſchloſſen, ihn auf Gefahr einer gaͤnzlichen Vernichtung hin zu wa⸗ gen..
Er begann jedoch den Angriff ohne alles Beden⸗ ken, und attakirte die preußiſche Linie, laͤngs der Dyle auf jedem zugaͤnglichen Punkte; bei Wavre, bei der Muͤhle Bielge, und bei dem Dorſe Limale. Die Angriffspunkte wurden von den Preußen unter Thielemann ſo hartnaͤckig vertheidigt, daß Grouchy blos jenen Theil von Wavre, der jenſeits der Dyle lag, erobern konnte. Um vier Uhr, als ſomit das Schickſal der Schlacht bei Waterloo beinahe ſchon entſchied n war, bekam Grouchy von dem Marſchall Soult die einzige Ordre, die ihn waͤhrend des gan⸗ zen Tages erreichte, ſo zu manduvriren, daß er auf der rechten Flanke beim Kaiſer eintraͤfe, und gab ihm zugleich die(falſche) Nachricht, daß die Schlacht auf der Linie von Waterloo gewonnen ſey. Ein Poſt⸗ ſcript benachrichtigte Grouchy, daß Buͤlow ſich auf der rechten Flanke von Napoleon zeige, und er die Preußen, wenn er ſich beeilte, in flagranti treffen wuͤrde.
Dieſe Ordern waren hinlaͤnglich verſtaͤndig; al⸗ lein zwei Dinge bedurfte er zu ihrer Ausfuͤhrung. Fuͤrs Erſte mußte er ſich ſeines Gegners Thielemann entledigen, mit dem er ſin heftigem Kampfe lag, und der nicht verfehlt haben wuͤrde, den franzoͤſiſchen


