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ihren Poſten bis an den Abend des 15. Juni. Es iſt möoglich, daß der franzoͤſiſche Marſchall ſeinen Zweck er⸗ reicht haben wuͤrde, wenn er Frasnes mit ſeiner gan⸗ zen Macht angegriffen haͤtte; als er aber die Kanonade von Fleurus(die Aktion gegen Ziethen) hoͤrte, deta⸗ chirte er eine Diviſion, um den Franzoſen dahin zu Huͤl⸗ fe zu kommen. Fuͤr dieſes eigenmachtige Einſchreiten, ſtatt ſich genau an ſeine Ordre zu halten, wurde Ney getadelt; was mit Grouchy's Fall ſonderbar genug kon⸗ traſtirt, da Napoleon auf ihn die ganze Schuld der Nie⸗ derlage vor Waterloo ſchob, weil er ſeine Ordre ganz ge⸗ nau befolgte und den Preußen bei Wayre zu Leibe gieng, ſtatt auf die Kanonade auf ſeiner Linken eine Diverſion zu machen. Das von Napoleon beabſichtigte Manouvre ſchlug ſo fehl, waͤre aber beinahe gelungen; er blieb je⸗ doch immer noch bei ſeinem Plane, wo moglich die brit⸗ tiſche Armee von den Preußen zu trennen.
Der brittiſche General betam zu Bruͤſſel am 15ten um 6 Uhr Abends die Nachricht von dem Vorruͤcken der Franzoſen, allein ſie war nicht beſtimmt genug, um ihn zu vermoͤgen, mit ſeiner Armee vorzuruͤcken, in einem Zeitpunkt, wo eine falſche Bewegung unerſetzlichen Nach⸗ theil gebracht haͤtte. Um 11 Uhr Nachts langte die be⸗ ſtimmte Nachricht von Bruͤſſel an, daß die Franzoſen auf der Linie der Sambre im Anzuge ſeyen. In Eile brachen Verſtaͤrkungen nach Quatre Bras auf, und der Herzog von Wellington kam hier fruͤh Morgens am 16ten perſoͤnlich an, und ritt von dieſer Poſition ſogleich nach


