ten ſie eine thaͤtige Huͤlfe in Pauline, die zwiſchen Italien und ihres Bruders kleinem Hofe beſtaͤndig hin⸗ und herreiſte. Napoleon laugnete jedoch jeder⸗ zeit ſtandhaft, an dem Unternehmen, womit Murat umgieng, irgend einen Antheil gehabt zu haben.
Der Koͤnig von Frankreich rief indeſſen in einer Proklamation alle Franzoſen in neapolitaniſchen Dien⸗ ſten zuruͤck, und gab Befehl, daß Joachim in dem koͤniglichen Almanach nicht als Koͤnig aufgefuͤhrt wer⸗ den durfe.
Murat, beunruhigt durch dieſes Zeichen feindli⸗ cher Geſinnungen, ſetzte ſich in geheime Verbindun⸗ gen mit Frankreich, in Folge deren ein Brief an den Koͤnig von Neapel, vom General Excelsmann, auf⸗ gefangen wurde, worin Letzterer in ſeinem und An⸗ derer Namen ihm ſeine Ergebenheit erklarte, und ihn verſicherte, daß tauſende von Offizieren, in ſeiner Schule und unter ſeinen Augen gebildet, auf ſeinen Ruf bereit geweſen waͤren, wenn die Sache keine guͤn⸗ ſtige Wendung genommen harte. In Folge dieſes Briefes wurde Exceismann zuerſt auf halben Sold geſetzt und aus Paris verwieſen; ein Befehl, dem er ſich weigerte, zu gehorchen. Naͤchſtdem wurde er vor ein Kriegsgericht geſtellt, und mit Ehren freigeſpro⸗ chen. Er ward ſogar beim Koͤnige zum Handkuß vor⸗ gelaſſen, und ſchwur ihm den Eid der Treue à toutes epreuves. Wie er Wort hielt, wird ſich ſogleich zei⸗ sen. Der Konig bedurfte indeſſen getreue Anhaͤnger,


