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und am andern Morgen vor ihn gebracht, und ge⸗ fragt wurde: ob er die Perſon ſey, welche die Belei⸗ digung begangen habe? Der Angeklagte antwortete, er ſey es nicht, denn der unverſchaͤmte Schelm habe ſich vor 4 Uhr Morgens davon gemacht,— zu welcher Zeit der Schuldige in einem Zuſtand von Nuͤchtern⸗ heit erwacht war. Das franzoͤſiſche Volk machte gleich dieſem Erzſchelmen einen Unterſchied zwiſchen ſeinem jetzigen und fruͤheren Selbſt, und ſchien die Identitaͤt derſelben laͤugnen zu wollen. Sie waren, wie ſie ſagten, nicht mehr die republikaniſchen Franzo⸗ ſen, die ſo viele Graͤuel in ihrem eigenen Lande ver⸗ uͤbt, noch die kaiſerlichen Franzoſen, die ſolche Verheerungen in fremden Laͤndern angerichtet, und Gott behute, daß fuͤr die Suͤnden dieſer beiden das gegenwärtig wiedergeborne Geſchlecht der koͤnig⸗ lichen Franzoſen heimgeſucht werde, das ergeben ihrem angeſtammten Fuͤrſtenhauſe, und tren ſei⸗ nen Verbuͤndeten allein von dem Wunſche beſeelt ſey, gegen Außen Frleden und im Innern Eintracht zu genießen.
Dieſe Bekenntniſſe, welche wahrſcheinlich fuͤr den Augenblick aufrichtig waren, wurden noch durch die natuͤrliche Aengſtlichkeit des Monarchen unterſtuͤtzt, womit er vermoͤge ſeines Einfluſſes bei den verbuͤn⸗ deten Maͤchten die beſtmoͤglichſten Bedingungen fuͤr ſein Land zu erhalten ſuchte, und ohne viel umſtaͤnde


