59 poleons nicht unmittelbar verloren, wuͤnſchten ſich mit aufrichtiger Satisfaction Gluck, zu der Ausſicht auf Frieden, Ruhe und Befreiung von laͤſtigen Auflagen. Wenn ſie, wie ſich wohl vorausſetzen laͤßt, auch keine perſoͤnliche Zuneigung zu den Repraͤſentanten einer Familie hatten, die Frankreichs Intereſſe ſo lange fremd geweſen, ſo wuͤnſchten eſie doch im Grund ihres Herzens, daß der Abgang dieſer Zuneigung durch die ungewohnte Ausſicht auf Ruhe und Sicherheit, welche ihre Ruͤckkehr verſprach, erſetzt werden möchte. Die ver⸗ buͤndeten Monarchen ihrer Seits thaten alles, um die Bourboniſche Familie zu beguͤnſtigen, und ließen die meiſten der herben und unſchmackhaften Bedingungen nach, welche ſie an ihre proponirte Unterhandlung mit Buongparte geknuͤpft hatten, als wollten ſie dem legi⸗ timen Thronerhen bei ſeinem Volke den ehrenvollen
Glauben erwecken, daß er zugleich ihre Ehre gerettet, und die vorthetthafteſten Bedingungen fuͤr ſie er⸗ ‚halten habe.
Die Franzoſen ergriffen dieſe Gunſtbezeugungen
mit Freuden, und vermoͤge ihrer Geſchicklichkeit, ihre Empfindungen nach dem Augenblick zu ſtimmen, ſchie⸗
nen ſie eine zeitlang den vollen Vortheil dieſes Wech⸗ ſels anzuerkennen, und davon ſo viel moͤglich zu pro⸗ fitiren. Man erzaͤhlt ſich von einem franzoͤſiſchen Soldaten in fruͤhern Zeiten, welcher in einem Zuſtand von Betrunkenheit ſeinen General inſultirt hatte,


