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anderer Auslaͤnder gefaͤhrdet; er bemerkte, daß die Er⸗ kenntlichkeit Ludwigs XVIII. gegen Großbrittannien eine Beleidigung fuͤr Frankreich fey, und daß man den Koͤnig ſpottweiſe den Vicekoͤnig von England nenne.
In den letzten Monaten des Jahres 1814 merkte Sir Niel Campbell, daß Napoleon ihn, ſoviel es ohne poſttive Unhoͤflichkeit moͤglich war, von ſeiner Gegen⸗ wart auszuſchließen ſuchte. Er verſchanzte ſich in alle Foͤrmlichkeiten eines kaiſerlichen Hofes, und ohne dem brittiſchen Praͤſidenten einen poſitiven Beſchwerde⸗ grund oder ein Recht zu geben, eine Erklaͤrung zu verlangen, ſuchte er ihm großentheils alle Gelegenheit zu einer Unterredung abzuſchneiden. Die einzige Ge⸗ legenheit, bei der er Zutritt bei Napoleon erhielt, war ſeiner jedesmaligen Rückkehr von kurzen Ausfluͤgen nach Leghorn und Florenz, wo es Sache der Etikette war, ihm bei dem Lever aufzuwarten.
Bei ſolchen Gelegenheiten wurde der Inhalt von Napoleons Prophezeihungen fuͤr den Frieden von Euro⸗ pa drohend. Er ſprach beſtaͤndig von einer Beſchim⸗ pfung Frankreichs, indem man ihm Belgien und ſeinen Lieblingsgegenſtand Antwerpen genommen habe.
Am 50. Oktober ſchilderte er, als er ſich uͤber die⸗ ſes Kapitel verbreitete, die Neizbarkeit der Nation, und ſagte, jeder Franzoſe betrachte den Rhein als Frankreichs natuͤrliche Grenze, und nichts koͤnne dieſe Meinung aͤndern. Es fehle, fuhr er fort, in Frank⸗ reich nicht an einer, durch natuͤrliche Anlage, durch die


