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60. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 26. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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bons ihre Anhaͤngigkeit zu reweiſe und in der neuen Welt, die zu Paris ſich aufgethas, ihr Gluͤck zu ma⸗ chen. In ſolchen Augenblie cken geſchiht es, daß die menſchliche Natur ſich in ihrem ⸗chlechteſten Lichte zeigt, daß die niedrigſten ſelbſtfuͤchtignen Zuͤge des Charakters, die in dem Verlauf des ge woͤönlichen Lebens niemals erwocht waͤren, hervortreten, und das leitende Lebensprinzip werden. Da ſind die Leute denn in der Lage woylgezogener, andaͤndiger Perſonen, welche aus dem gewoͤhntichen Platze des Verkehrs in den Strudel eines Volksgedraͤnas ver⸗ ſetzt werden, wo ſie ſich mit allem elbſtſuchtigen Vorlaugen nach eigener Sicherheit oder Beguem⸗ lichkeit, und mit all' der Richtachtung der Rechte Anderer benehwen, welche die abgemeſſenen Manieren der Hoͤflichkeit unterdruͤckt, aber nicht ausgerottet baben. Freunde und Anhaͤnger fielen von dem ungluͤck⸗ lichen Nepoleon wie das Laub von dem verwelkenden Baum ab; und diejenigen, welche Scham oder Mit⸗ leid noch in der Naͤhe ſeiner Perſon zuruͤckhielt, war⸗ reten nur einen ſchicklichen Vorwand ab, der ſie wie das leichte Wehen eines Windes gleichfalls abſtreifen ſollte. Der Abfall erſtreckte ſich auf jeden Rang, von Berthier, der die tiefſten Geheimniſſe ſeines Herzens theilte, und ſelten von ſeiner Seite kam, bis auf den Mameluken Ruſtan, der queer uͤber der Schwelle ſeines Zimmers ſchlief und den Leibgardiſten machte. Es waͤre ungereimt, das Benehmen des armen Afrikaners 87 radeln zu wollen; allein die Arr und Weiſe von Berthiers Abſchited darf nicht uͤbergangen werden. Er batr um Erlaubniß, einiger Geſchaͤfte wegen nach Paris zu gehen, und ſagte, er wollte *) ſch für ſich anfuͤhren, bei ſeinem bleiben, und nicht wieder ruücczutehren.