Teil eines Werkes 
60. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 26. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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96 tigen Feinden uͤberſchvemmt. Wurde dieſer tragiſche Zuſtand des Landes in tapferer, aber ungluͤcklicher Vertheidigung eines der Rechte Frankreichs herbeige⸗ fuͤhrt? Nein es haͤtte ſeine Triumphe in tiefen Frieden genoſſen. Zwei Kriege, mit Spanien und Rußland, welche dieſe furchtbare Reihe von Drang⸗ ſalen veranlaßten, wurden fuͤr kein nationelles, kein vernuͤnftiges Intereſſe, und einzig darum gefuͤhrt, weil eine Haͤlfte Europas den Ehrgeiz eines Mannes nicht ſaͤttigen konnte. Unſer Buͤrger fragt wieder, ob der Kaiſer nicht, nachdem er dieſen furcht⸗ baren Mißgriff gethan, und dieſe Kriege begonnen, mit den beleidigten Parteien Frieden zu ſchließen ſuchte? Man antwortet ihm, daß Napoleon wieder⸗ holte Friedensantraͤge gemacht wurden, falls er ſeine Eroberungen abtreten wollte, daß er es aber vorzog, die Herrſchaft von Frankreich gegen die Verzichtung auf das zu wagen, was er ſeinen Ruhm nannte, (und ſeinen Ruhm nannte er nach der Reihe jeden Beſitz, deſſen Abtretung von ihm gefordert wurde) daß ſelbſt zu Chatillon viele Tage daruͤber ver⸗ giengen, ehe er ſich entſchließen konnte, ſeine Rettung damit zu erkaufen, daß er zugab, Frankreich ſolle in jene Grenzen zuruͤckgewieſen werden, welche es unter den Bourbonen hatte; daß aber dieſe Propoſition, halb zugeſtanden, von ihm in Folge einiger voruͤber⸗ gehenden Vortheile wieder zuruͤckgenommen wurde; und daß endlich in Folge dieſer Unbeugſamkeit und