4² Kronkleinodien und viel vom oͤffentlichen Schatze mit ſich genommen. Joſeph Buonaparte blieb zuruͤck, und behielt den Reichskanzler Cambaceres, wie es hieß, nicht ganz mit ſeinem Willen, bei ſich, da ihn, obgleich es ſich mit ſeinem Karakter nicht wohl ver⸗ trug, Napoleon in einem ſeiner letzten Kriegsraͤthe mit den Ehren und Gefahren einer Obriſtenſtelle bei einen Bataillon bedroht hatte. Joſeph ſelbſt beſaß die Talente eines vollendeten Mannes und liebens⸗ wuͤrdigen Mitgliedes der Geſellſchaft; allein ſie ſchie⸗ nen ſich nicht auf das Kriegsfach erſtreckt zu haben. Er ſah ſeine Schwaͤgerinn ſich unter der Bedeckung eines Regiments von 700 Mann entfernen, welche, wie einige Schhriftſteller meinen, beſſer zur Verthei⸗ digung der Stadt verwandt worden waͤren, und ver⸗ gaß, von welcher Wichtigkeit es fuͤr Napoleon war, daß die Perſon der Kaiſerinn eben ſo gegen die herumſtreifenden Uhlanen und Koſakenhorden, als gegen jedwede buͤrgerliche Meuterei geſchuͤtzt wuͤrde. Nachdem dieſe Vorkehrungen getroffen worden, machte Joſeph am 29ſten Morgens eine Proklamation be⸗ kannt, worin er die Buͤrger von Paris verſicherte, daß er bei ihnen bleiben würde, beſchrieb den Feind als eine vereinzelte Streifpartei, die ſich von Meaur her genaͤhert haͤtte, und forderte ſie auf, durch einen kurzen und kraͤftigen Widerſtand die Ehre des fran⸗ zoͤſiſchen Namens bis zur Ankunft des Kaiſers zu
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