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Dreimal war die Hauptſtadt von Frankreich, ſeit dem Uebergang der Verbuͤndeten uͤber den Rhein, von einem Anzug der Feinde innerhalb zwanzig Meilen von der Stadt bedroht, immer aber durch die thaͤtigen und ſchnellen Bewegungen Napoleons wieder davon befreit worden. Ermuthigt durch dieſe Erinnerung, vernahmen die Buͤrger ohne große Be⸗ ſtuͤrzung, daß ſich zum viertenmale Koſaken zu Meaur haͤtten ſehen laſſen; es ging jedoch unter der Hand das Gerede, daß die Diviſionen Marmont's und Mortier's einen bedeutenden Verluſt erlitten und in vollem Ruͤckzug auf die Stadt begriffen waͤren, was auch ſogleich durch einen langen Zug Verwundeter beſtaͤtigt wurde, die mit Blicken der Beſturzung und Worten der Entmuthigung in die Barrieren der Stadt einzogen.
Da kamen denn auch Haufen von Landleuten, welche fliehend, ſie wußten nicht, wohin, vor einem Feinde, deſſen barbariſche Raubſucht ſo lange ſchon der Gegenſtand aller Unterhaltung war, ihre halb nackten und halb erſtarrten Familien, Geſpanne, Wagen, Heerden und Hausgeraͤthe, ſo viel ſie in Eile entfernen konnten, mit ſich brachten. Dieſe un⸗ gluͤcklichen Fluͤchtlinge draͤngten ſich auf die Waͤlle von Paris, den gewohnten Sammlungsort der ſchoͤ⸗ nen Welt, und erhoͤhten noch durch uͤbertriebene und widerſprechende Berichte die furchtbaren Vorſtellungen, die ſich die Pariſer bereits von dem nahenden Sturme


