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60. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 26. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Die Alliirten ihrer Seits bedrohten mit allen Schrecken militaͤriſcher Exekution diejenigen auf dem Lande, die Napoleons Aufruf zu den Waffen Folge leiſteten.

Es iſt, wie wir ſchon fruͤher bemerkten, ein treff⸗ licher Beleg, wie ſehr politiſche Meinungen von den Umſtaͤnden abhängen; denn als nach der zweiten Ein⸗ nahme von Wien die Oeſterreicher den allgemeinen Landſturm auftoten, hatte Napoleon ſeiner Seits das Landvolk, welches zu gehorchen wagte, mit dem Tod und mit dem Niederbrennen ihrer Doͤrfer bedroht.

Waͤhrend Napoleon zu Rheims war, ſtanden die Sachen an der nordoͤſtlichen Grenze ſo gut, daß ſich Ney erbot, an die Spitze der Inſurrektionsarmee zu treten; und da er fuͤr den beſten Anfuͤhrer der leichten Truppen in Europa galt, iſt es nicht un⸗ wahrſcheinlich, daß er das Aufgebot en masse an dieſer kriegeriſchen Grenze ſo weit gebracht haͤtte, daß ſie eben ſo gut als die franzoͤſiſchen Nationaltruppen im Beginn der Revolution gefochten haͤtten. Buona⸗ parte ging auf dieſen Verſchlag nicht ein, weil er vielleicht glaubte, daß eine ſo kuͤhne Bewegung un⸗ ter ſeinen eigenen Augen gelingen koͤnnte.

Allein zwei beſondere Gruͤnde mußten Napoleon bedenklich machen, dieſes verzweifelte Spiel im Ruͤ⸗ cken zu beginnen, wodurch er gewinnen ſollte, was auf dem ordentlichen Wege der offenen Schlacht nicht mehr moͤglich war. Der eine war die militaͤriſche