120
Loſung:„Es lebe der Kaiſer!“ als ob Napoleon gegenwaͤrtig waͤre, bedienen. Man ſah ſpaͤter, daß es den Marſchaͤllen, die keine 40,000 Mann in allem, ein Korps unter Macdonald mit eingeſchloſſen, unter ihren Befehlen hatten, unmoͤglich war, den ihnen gewordenen Auftrag auszufuͤhren. Mittlerweile fuhr Napoleon fort, Bluͤcher zur Seite zu maſchiren, in⸗ dem er hoffte, er wuͤrde, wie fruͤher, als die Preußen auf Paris zogen, ihn in der Flanke faſſen koͤnnen. In dieſer Abſicht beſchleunigte er ſeinen Marſch nach La Ferts⸗Gauchere, wo er am 1. Maͤrz ankam; al⸗ lein Sacken und York, welche die erſten Opfer dieſes Manoͤvers geweſen waͤren, da ihre Korps auf dem linken Ufer der Marne nahe bei Meaur ſtanden, gin⸗ gen bei La Ferté⸗Jouarre uͤber den Fluß und verei⸗ nigten ſich mit Blucher, der ſich nun entſchloß, ſich auf Buͤlow und Winzingerode zuruͤckzuziehen. Dieſe Generale kamen, wie ſchon erwaͤhnt, von den Grenzen von Belgien her.. Wegen ploͤtzlich eingetretenem Froſt konnte man in dieſer ſonſt ſumpfigen Gegend durchkommen. Dieß war ein großer Vortheil fuͤr die Preußen. Napoleon entſandte die Korps von Marmont und Mortier, die zu ihm geſtoßen waren, um dem preußiſchen Feldmarſchall auf ſeinem Ruͤckzuge zu folgen und ihn zu necken, waͤhrend er ſelbſt auf einem kuͤrzern Weg die Stadt Fismes, ungefähr in der Mitte zwiſchen Rheims und Soiſſons, gewann. Die Beſetzung die⸗


