Teil eines Werkes 
59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
Entstehung
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und kein Gedanke hatte ſich mehr bei ihm feſtgeſetzt, als daß dieſe Weigerung aus patriotiſchen Grund⸗ ſaͤtzen entſprungen ſey. Der Hauptwerth von Ant⸗ werpen lag jedoch in dem Erfolg eines andern Kriegs mit Großbrittannien, auf den Buonaparte zu einer Zeit dachte, wo die Frage vorlag, wie die gegenwaͤr⸗ tigen Feindſeligkeiten eingeſtellt werden koͤnnten. Ge⸗ wiß haͤtte die Moͤglichkeit einer Seemacht, die noch nicht exiſtirte, nicht in Betracht kommen ſollen gegen die Sicherheit einer Nation, die durch den Krieg, der im Herzen des Koͤnigreichs*) wuͤthete, ſo ſehr ge⸗ faͤhrdet war. Er ſah dieß aus einem andern Geſichts⸗ punkte, als dem des ruhigen Verſtandes an.Wenn ich gegeißelt werden ſoll, ſagte er,ſo ſoll es zum wenigſten nicht mit meinem Willen geſchehen.

Der zeitige Vortheil endlich, den er auf dem Schlachtfeld erfochten, war von der Arr, daß er, ge⸗ boͤrig erwogen, den Kaiſer von Frankreich haͤtte be⸗ ſtimmen ſollen, nicht den Krieg ſortzufuͤhren, ſondern im Gegentheil den Frieden zu einer Zeit zu ſchließen, ehe ihm die Degenſpitze an die Kehle geſetzt war. Die Bedingungen, die er in einem Augenblick von Gluͤck genehmigt haͤtte, wuͤrden eher den Schein einer freiwilligen, als durch die Umſtaͤnde gebotenen Nach⸗ giebigkeit gehabt haber. Auch laͤßt ſich noch anfuͤh⸗

ren, daß die Alliirten, durch ihre Verluſte eingeſchreckt,

*) Siehe das Tagebuch von dem Graſen Las Caſes, zter Band⸗