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Carta bianea verſehen; zufolge deren er ermaͤchtigt ward, die Unterhanblung zu einem gluͤcklichen Aus⸗ gang zu fuͤhren, die Hauptſtadt zu retten, und den Gefahren einer Schlacht vorzubeugen, auf welcher die letzten Hoffnungen der Nation beruhten.
Caulaincourt kam in Chatillon⸗ſur⸗Seine an„ das zum Behufe der Konferenzen als neutral erklaͤrt wurde. Auf dieſem merkwuͤrdigen Kongreß ward Oeſterreich durch den Grafen Stadion, Rußland durch den Gra⸗ fen Razumowsky, Preußen durch den Baron Hum⸗ boldt vertreten; Großbrittannien hatte dabei drei Kom⸗ miſſaͤre, naͤmlich Lord Aberdeen, Lord Carthear und Sir Charles Stewart. Die Franzoſen benahmen ſich mit der groͤßten Artigkeit; ſie boten den engliſchen Miniſtern direkte Correſpondenz mit London uͤber Calais an— eine Hoͤflichkeit, welche mit Dank ab⸗ gelehnt wurde. Die Bevollmaͤchtigten der Alliirten ſprachen ſich bald auf eine Weiſe aus, wie Nappleon ge⸗
fuͤrchtet hatte. Sie erklaͤrten, daß ſie ſich nicht laͤn⸗ ger an die zu Frankfurt vorgeſchlagene Baſis halten wuͤrden;„um Frieden zu erhalten,“ ſagten ſie,„muͤſſe Frankreich in ſeine alten Grenzen zuruͤckgewieſen werden.“ Dadurch war der wichtige Beſitz von Bel⸗ gien ausgeſchloſſen. Baron Fain berichtet uns auf eine intereſſante Weiſe, wie Napoleon dieſe Mitthei⸗ lung aufnahm. Er zog ſich eine Weile in ſein Ge⸗ mach zuruͤck, und ſandte nach Berthier und Maret. Sie kamen, er gab ihnen die verhaͤngnißvolle Depeſche


