Teil eines Werkes 
59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
Entstehung
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mit einem Frieden zwiſchen den Verbuͤndeten und Napoleon endigen koͤnnten. La Roche Jacquelin ließ ſich durch ſolche Gegenvorſtellungen nicht abſchrecken, und fuhr mit ſolcher Geſchicklichkeit und Ritterlichkeit fort, ſeinen Auftrag zu betreiben, daß er endlich die ermuthigende Antwort erhielt:„Bleiben Sie einige Tage im Hauptäuaktier, und Sie ſollen ſehen, wie wir den Durchgang durch die Gaues erzwingen.“

Hier begann eine Reihe von geſchickten Manoͤvern mit dem 14. Februar, indem der Herzog von Wel⸗ lington, der Schritt fuͤr Schritt den Theil der frun⸗ zoͤſiſchen Armee, der auf der linken Seite des Adonr ſtand, vor ſich her draͤngte, ihn nach und nach hinter Gave de Maubern und Gave d⸗Oleron zuruͤckrrieb. Auf der rechten Seite von letzterem bezogen die Fran⸗ zoſen eine ſehr feſte Stellung vor der Stadt Orthez, wo Soult, nachdem er Clauſel und ſtarke Verſtaͤrkun⸗ gen an ſich gezogen, Stand zu halten verſuchte. Der Herzog von Wellington begann ſeinen Angriff in der rechten Flanke des Feindes, ſtuͤrmte und nahm das Dorf, von dem ſie beſtrichen wurde. Der verzweifelte Widerſtand, den der Feind auf dieſem Punkte leiſtete, veranlaßte eine jener kritiſchen Bewegungen, woßein General in der Hitze der Schlacht genoͤthigt wird, alle fruͤheren Anordnungen zu veraͤndern, und im Augenblick der Ungewißheit, Verwirrung und Aengſt⸗ lichkeit neue Kombinatianen an die Stelle derer zu

ſetzen, die in der Stunde kalter Ueberlegung entwor⸗ W. Scott's Werke, LIX. 7