Teil eines Werkes 
59. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 25. Theil (1827)
Entstehung
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duͤrfte noch des Nachdrucks und des Dazwiſchentretens einer Frau, oder es bewies vielmehr, daß Napoleon ſich ſelbſt ſagen mußte, er verlange von dieſem Ge⸗ neral etwas, was keine perſoͤnlichen Anſtrengungen bewerkſtelligen konnten. Er ſchrieb jedoch an Auge⸗ reau ſelbſt, und beſchwor ihn, ſeiner fruͤhern Siege zu gedenken und zu vergeſſen, daß er mehr als 50 Jahre alt ſey. Allein Ermahnungen, ſey es von ei⸗ nem Souverain oder einer Frau, koͤnnen den Abgang phyſiſcher Kraͤfte nicht erſetzen. Augereau konnte den ihm gewordenen Auftrag nicht erfuͤllen, da er die italieniſchen Verſtaͤrkungen nicht erhielt, die, wie die Sachen in Italien ſtanden, Eugen unmoͤglich entbeh⸗ ren konnte; Detaſchements von Suchet's ſpaniſchen Beteranen ſtießen jedoch zu dem Marſchall in Lyon, und ſetzten ihn in Stand, gegen General Bubna vorzuruͤcken und ihn zu einem Ruͤckzug auf Genf zu noͤthigen. Allein die Ankunft des Generals Bianchy, welchen General Schwarzenberg mit bedeu⸗ tender Verſtaͤrkung zu dem Ende detaſchirt hatte, ga⸗ ben den verbuͤndeten Armeen wieder die Oberhand an dieſer Grenze, beſonders, da der Prinz von Heſ⸗ ſen⸗Homburg von der Schweiz her mit den öſter⸗ reichiſchen Reſarven anruͤckte.

Dieſem fiel es nicht ſchwer, ſich der Paͤſſe der Saonne zu verſichern. 3

Augereau ward demnach genoͤthigt, die Gegend von Ger und der Franche Comts zu raͤumen und ſich