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aber ſo feig wie ein Moͤnch oder Weib ſey. Karoline warnte in dem Antwortſchreiben ihren Bruder, und bat ihn, ihren Gemahl mit mehr Achtung zu behan⸗ deln. Napoleon, ungewohnt, ſeine Empfindungen zu unterdruͤcken, behielt dieſelbe Sprache und daſſelbe Benehmen gegen ihn bei. Mittlerweile gab Murat in ſeinem Verdruſſe hier⸗ uͤber den Antraͤgen Oeſterreichs Gehoͤr, wozu auf be⸗ ſonderes Anlfegen dieſes Staates, der fuͤr die Wie⸗ dererlangung ſeiner italieniſchen Provinzen intereſſirt war, England nur mit Muͤhe ſeine Zuſtimmung gab. Zufolge eines Traktats mit Oeſterreich erklaͤrte ſich Murat fuͤr die Alliirten, und zog mit einer Armee von 30,000 Neapolitanern nach Rom, in der Abſicht, zu der Vertreibung der Frauzoſen aus Italien be⸗ huͤlflich zu ſeyn. Er nahm in Eile Ancona und Florenz weg. Es ſtand bereits in Italien eine Ar⸗ mee von 50,000 Oeſterreichern, denen der Vicekoͤnig eine unentſchiedene Schlacht bei Reverbello geliefert hatte, nach welcher er ſich auf die Linie der Etſch zuruͤckzog, an der er eine unſichere Stellung nahm, bis der Krieg geendigt war.— Die Erſcheinung von Murat's Armee auf oͤſterreichiſcher Seite, obgleich er ſich nur auf einen Krieg mit Proklamationen be⸗ ſchraͤnkte, waren darauf berechnet, allem franzoͤſiſchen Einfluß in Italien ein Ende zu machen. Kontrere⸗ volutionaͤre Bewegungen in einigen Schweizerkantons und in den Gebirgen von Savpoyen zweckten ferner


